Außenwanddämmung: Teure Heizenergie nicht länger entweichen lassen

Außenwanddämmung

Steht eine Hausrenovierung an, weil neu gestrichen, der Putz oder die Fenster erneuert werden, sollten die Hausbesitzer mit einer zusätzlichen Außenwanddämmung dafür sorgen, dass die Wärmeverluste entscheidend reduziert werden können. Welche Schwachstellen das Gebäude aus energetischer Sicht hat, lässt sich am besten mit einer Infrarotkamera ermitteln. Das ist eine Wärmebildkamera, welche die Temperaturverläufe am Gebäude im für das menschliche Auge nicht sichtbaren Infrarotbereich fotografiert. Nach der Auswertung der Bilder können nun die Schwerpunkte der Dämmung definiert werden, was zusammen mit der Wandkonstruktion und der Gestaltung der Fassade auch Auswirkung auf das anzuwendende Dämmverfahren hat.

Dämmen im Wärmedämmverbundsystem

Sehr oft zum Einsatz kommt bei der Außenwanddämmung das sogenannte Wärmedämmverbundsystem. Hier wird der Dämmstoff fest mit der Außenwand verbunden. Das geschieht mit Verkleben oder Verdübeln. Auf das Dämmmaterial wird nun eine schützende Armierungsschicht aufgebracht, bevor der Außenputz das Wärmedämmverbundsystem komplettiert. Dieses Schichtsystem hat sich als eine sehr zuverlässige Wärmeschutzhülle bewährt.

Kerndämmung:
Zuverlässige Außenwanddämmung bei zweischaligem Mauerwerk

Sollte die Außenwand aus einem zweischaligen Mauerwerk mit einer Luftschicht bestehen, bietet sich als ideale und auch kostengünstige Lösung die Kerndämmung an. Hier wird loses Dämmmaterial als Schüttgut in den Hohlraum gebracht oder auch eingeblasen. Idealerweise  ist die Hohlschicht durchgängig erhalten, sonst besteht die Gefahr, dass die Dämmlücken im Laufe der Jahre zu Bauschäden führen.

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